In diesem Jahr habe ich einen „Erlanger Sportkalender“
herausgebracht. Was eigentlich nur eine nette, kleine Beschäftigung werden
sollte, ist zu einem unerwarteten Erfolg geworden. Der Kalender geht nämlich
reißend weg und ist auch in der Thalia-Buchhandlung und in der Geschäftsstelle der
Erlanger Nachrichten zu haben. Er
kostet 12,60 Euro.Die beiden Fotos sind dem Kalender entnommen. Das obere ist
im Spiel des SC Eltersdorf gegen den FC Tegernheim entstanden, das untere zeigt
den Start zum Erlanger Triathlon.
Die zweifachen Weltmeister bei den Professionals in den
Stan- dardtänzen, Katusha Demidova und Arunas Bizokas aus den USA, sind beim
Galaball der Tanzschule Rupprecht zu Gast gewesen und haben da ihr Können
gezeigt. Die hochkarätige mitternächtliche Show begeisterte die 1200 Gäste
vollends, sie applaudierten frenetisch ob der wunderbaren Performance und der
elegant vorgetanzten Figuren sowie der eindrucksvollen Choreographie, die die
beiden perfekt beherrschen. Erst im Oktober hat das professionelle Tanzpaar seinen
Weltmeistertitel in Kanada verteidigt und hat ohnehin seit 2009 alle Turniere
gewonnen.
Lichterloh in Flammen stand ein Käsestand auf dem Erlanger Marktplatz. Die Feuerwehr war zwar schnell zur Stelle, konnte aber weder den Stand noch den Käse retten. Der Sachschaden beträgt rund 50000 Euro, verletzt wurde niemand. Als Brandursache wurde ein defektes Gas-Heizgerät ermittelt.
Ihren Bundesliga-Wettkampf haben Trampoliner des TV 1848 Erlangen gegen die Mannschaft des ETSV Gut Heil Itzehoe mit 354,80 : 360,30 verloren. Die sind jetzt Tabellenführer in der Bundesliga, Erlangen ist Vorletzter, wurde doch auch der erste Wettkampf gegen gegen die Frankfurt Flyers verloren. Die Fotos zeigen die Erlanger Trampolin-Turnerin Sally Hövener (l.) und ihren Mannschaftskameraden und besten Erlanger Chris Schüpferling.
Gegen den äußerst robust auftretenden
Bergischen HC hat der HC Erlangen mit 24:27 verloren. Es wäre aber mehr drin gewesen, hätten sich
die Bergemann-Schützlinge in dieser guten Zweitliga-Partie nicht in der ersten Viertelstunde den Schneid
abkaufen lassen.
Dass der Gast mit Wucht aus dem Rückraum kommen und die
Deckung hart zupacken würde hatte Trainer Frank Bergemann geahnt. Deshalb hatte er die
Devise ausgegeben, sich nicht gleich den Zahn ziehen zu lassen von dem
knüppelharten Spiel der Bergischen. Aber seine Jungs waren anfangs doch
beeindruckt von deren körperlichen Einsatz.
Die knappe Niederlage war letztendlich aber etwas unglücklich, und ein
Unentschieden wäre durchaus drin gewesen, wenn die Chancen vor allem in der
ersten Halbzeit genutzt worden wären und Laout nicht ein Totalausfall gewesen
wäre. Er agierte ängstlich und wurde deshalb nur wenig eingesetzt. Mit der Leistung
seiner Mannen, die leidenschaftlich gekämpft hatten, war Trainer Frank
Bergemann trotz der Niederlage hoch zufrieden. Sie macht Mut für die kommende
Saison.
Um den Osterhasen ranken sich viele Mythen. Wie er dazu kam,
zu Ostern Eier zu verstecken, lässt sich aber nicht eindeutig belegen. Die
einen sagen, es hängt mit der starken Vermehrung von Hasen zusammen, die bis zu
20 Junge im Jahr bekommen. Er gilt deshalb als Sinnbild der Fruchtbarkeit. Auch
der Termin des Osterfestes lässt einen Bezug zum Osterhasen zu. Denn Meister
Lampe gilt als Mondtier, und da Ostern am ersten Sonntag des
Frühlingsvollmondes gefeiert wird, könnte er die Aufgabe bekommen haben, Ostereier
zu bringen. Den kleinen Matthis interessiert das aber alles nicht. Er hat es geshafft, dem Osterhasen eine Karotte unter zu jubeln und hat dafür ein Osterei bekommen- zweifellos ein gutes Geschäft für beide.
Zwischen 50.000 und 60.000 Narren haben am Sonntag vor Rosenmontag beim traditionellen Faschingsumzug der Brucker Gaßhenker die Straßen in Erlangens Vorort Bruck gesäumt. Drei Stunden lang sind 79 Gruppen in Faschingskostümen und mit phantasievoll hergerichteten Themenwagen durch die Straßen gezogen, haben Bonbons, Krapfen und Blumen in die Menge geworfen und so richtig schöne Fschingsstimmung verbreitet. Den Startschuss hatte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gegeben, der sich als echter Erlanger der Tradition in der Hugenottenstadt eng verbunden fühlt.
Erlangen ist zwar keine Faschingshochburg, aber die beiden Faschingsgesellschaften "Brucker Gaßhenker" und "Narrlangia Rot-Weiß" sind doch enorm engagiert, um den Narren in der fünften Jahreszeit Shows und gute Laune zu bieten. Einer der Höhepunkte (neben dem Brucker Faschingsumzug am letzten Faschingssonntag) ist alljeährlich die große, gemeinsame Prunksitzung der beiden Faschingsvereine. Das Foto unten ist aus dieser Sitzung und zeigt die Juniorengarde der Narrlangia bei großen Sprüngen.
Mit den Bayerischen Meisterschaften im Hallenfußball gab es einen sportlichen Höhepunkt gleich zu Beginn des neuen Jahres. Sieger in der Erlanger Emmy-Noether-Halle wurde die Mannschaft von der TSG Tannhausen, die den Würzburger FV aber erst im Siebenmeterschießen nieder ringen konnte. Die Mannschaft vom FSV Erlangen Bruck wurde Dritte. Das Foto zeigt den Brucker Jochen Strobel, der vom Torwart der DETAG Weiden unsanft gebremst wird.